Scheidet ein Vorstandsmitglied  bspw. durch Ablauf der Amtszeit, Rücktritt oder Tod aus und wirkt sich dies zugleich zulasten der Beschlussfassungsfähigkeit oder der Handlungsfähigkeit des Vereins (Vertretung) aus, kann es erforderlich sein, dass auf Antrag ein sogenannter Notvorstand durch das Registergericht bestellt werden muss.

Dies geschieht immer dann, wenn es sich um einen dringenden Fall handelt. Ein solcher liegt vor, wenn dem Verein oder einem Beteiligten ohne die Bestellung eines Notvorstandes ein Schaden droht. Die Bestellung dauert dabei so lange an, bis der zugrundeliegende Mangel behoben, der Vorstand also etwa durch Neuwahlen wieder ordnungsgemäß besetzt wurde.

(Bearbeitet von Graupner Hünich & Ebermann Rechtsanwälte und Steuerberater in Partnerschaft – www.ghue.de)

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