Das Bild von der Torte mitsamt Diagramm ist zwar kein Kunstwerk, jedoch bei Zahlen immer wieder aussagekräftig. Bezogen auf den gesamten Hamburger Haushalt wird von der Kultur allein zwar niemand so richtig satt, auch dieses schmale Stückchen gilt es jedoch so zu verteilen, dass sich am Ende möglichst wenige ins Fleisch geschnitten fühlen.

Von Stefan Reckziegel

Am Freitag nannte die Kulturbehörde erstmals Grundzüge und einige Details ihres Entwurfs zum Doppelhaushalt 2017/18. Demnach soll ihr Etat, mit gut zwei Prozent weiterhin der kleinste aller Fachbehörden im Hamburger Gesamthaushalt von rund 13 Milliarden Euro, für 2017 die Summe von 258,4 Millionen Euro umfassen. Für 2018 sind dann 262,3 Millionen kalkuliert.

[…] Die Bücherhallen etwa sollen 2017 eine strukturelle Erhöhung in Höhe von 1,15 Millionen Euro bekommen, danach jährlich 1,5 Prozent mehr statt bisher 0,88 Prozent. „Bei der Stadtteilkulturförderung gibt es auf jeden Fall 400.000 Euro mehr im ersten Jahr, 800.000 Euro mehr im zweiten Jahr, danach 1,5 Prozent mehr pro Jahr, sodass erstmals eine Dynamisierung sichergestellt ist“, sagt Kulturstaatsrat Carsten Brosda. Die Stadtteilkulturzentren hatten eine Erhöhung der strukturellen Förderungen um 1,8 Millionen Euro gefordert, zusätzlich eine jährliche Projektförderung von 2,1 Millionen Euro. […]

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