Die diesjährigen Zukunftspreise für Kulturbildung im Rahmen des Kinder zum Olymp!-Wettbewerbs 2015/2016 sind vergeben. Freuen dürfen sich die Louise Schroeder Schule aus Hamburg und das Berliner Werkbundarchiv – Museum der Dinge.

Unter großem Beifall wurden die Gewinner im Konzerthaus Berlin vom Hamburger Staatsrat Dr. Michael Voges und von Prof. Andrea Tober, Leiterin des Education-Programms der Berliner Philharmoniker, beglückwünscht. Sie erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro. Isabel Pfeiffer-Poensgen, die Generalsekretärin der Kulturstiftung der Länder, fasste die gelungene Wettbewerbsrunde zusammen: „Man kann sie zwar nicht wie Vokabeln pauken, trotzdem passt Kultur wunderbar in die Schule. Die zahlreichen qualitätsvollen Bewerbungen für den OLYMP beweisen: Durch das Engagement der Profis aus dem Kulturbereich ist die kulturelle Bildung vielerorts mitten im schulischen Leben angekommen. Das war und ist unser wichtigstes Ziel: Kultur fest im Stundenplan zu verankern.“

Kinder zum Olymp!, die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder, will mit seinem deutschlandweiten Wettbewerb wissen: Wo wurden nachhaltige Strukturen für kulturelle Bildung etabliert? Preiswürdig sind Kultureinrichtungen und Künstler mit ihren Schulkooperationen genauso wie Schulen mit kulturellem Profil, die Schülerinnen und Schüler dauerhaft beteiligen.

Die weiteren Nominierten dürfen sich über je 1.000 Euro freuen:

  • die Meusebach-Grundschule Schwielowsee
  • die Charles-Hallgarten-Schule in Frankfurt/Main
  • das Klavier-Festival Ruhr in Essen
  • die Stiftung Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig
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