Studien belegen, dass sich eine große und konstante Zahl von Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland ehrenamtlich engagiert. Gleichzeitig gibt es immer weniger Menschen, die bereit sind, im Ehrenamt auch Verantwortung zu übernehmen – sei es als Kassenwart, Schriftführer oder Vereinsvorstand.

Um aber Vereine als zentrale Orte für bürgerschaftliches Engagement zukunftsfähig zu machen, liegt die Herausforderung eben darin, amtierende Vorstände in der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu stärken und neue Verantwortungsträger zu gewinnen.

Die Robert Bosch Stiftung erarbeitet in ihrem Programm „Engagement braucht Leadership – Initiativen zur Besetzung und Qualifizierung ehrenamtlicher Vereinsvorstände“ bereits seit 2010 modellhafte Lösungsansätze und setzt diese in der Praxis um. Diese Ansätze werden in der aktuellen Programmphase an insgesamt 26 lokalen Standorten in drei Bundesländern aktiv angewandt und weiterentwickelt. Dabei zeigt sich: Auch wenn es „das“ Patentrezept nicht gibt, gibt es sehr wohl Wege, um ehrenamtliche Vereinsvorstände erfolgreich zu fördern.

Im Rahmen einer großen Fachtagung will die Stiftung zum Abschluss des Programms die Erfahrungen aus 7 Jahren „Engagement braucht Leadership“  teilen und am Dienstag, 22. November 2016 von 10:30 bis 16:30 Uhr in der Repräsentanz der Robert Bosch Stiftung (Französische Straße 32, 10117 Berlin) zur Diskussion mit Praktikern und Experten einladen.