Die Kulturbehörde sucht zum 1. November 2016

eine*n Gebietskonservator*in

in der Entgeltgruppe 13 TV-L in Vollzeit für 12 Monate unter der Stellennummer 124146.

Aufgaben:

Im Rahmen einer Elternzeit-Vertretung übernehmen Sie die denkmalpflegerische Betreuung nach §§ 4, 6,7, 8, 9, 10, 11, 13, 21 und 25 Denkmalschutzgesetz der geschützten Bauten, im Einzelnen:

  • Bearbeitung der Angelegenheiten der Praktischen Denkmalpflege gegenüber Verfügungsberechtigten, beauftragten Architekten und Handwerkern, inklusive Stellungnahmen und Gutachten aus architektonischer und technischer Sicht und Beratung der Verfügungsberechtigten.
  • Bearbeitung von grundsätzlichen bautechnischen/gestalterischen Kriterien für Kulturdenkmäler sowie Erarbeitung alternativer Nutzungskonzepte für Baudenkmäler und Ensembles.
  • Erstellen von Genehmigungen gemäß §§ 9 i.V.m. 7, 8, 10, 13 und 21 DSchG , vor Ort Kontrolle der Durchführung der genehmigten Baumaßnahmen gemäß § 15 DSchG.
  • Bearbeitung von Maßnahmen bei der Abtragung von Denkmalen in bautechnischer und bauphysikalischer Sicht sowie Bauaufnahme und Bergung.
  • Bearbeitung von Finanzierungs- und Zuschussangelegenheiten, Vorbereitung von Zuwendungsbescheiden und Vorlagen für die Deputation.
  • Betreuung von Kulturdenkmalen in steuerlicher Hinsicht (§§ 82i und k EStDV bzw. §§ 7i, 10f, 10g, 11b, 52 Abs. 21 Satz 7 EStG).
  • Entscheidungsbefugte Vertretung des Amtes in den Arbeitskreisen der Behörden und Bezirke.

Profil:

Für die Wahrnehmung der Aufgaben ist die Erfüllung der folgenden Voraussetzungen unverzichtbar:

  • Externe Bewerberinnen und Bewerber ohne Zugang zum internen Arbeitsmarkt der FHH müssen über folgende Qualifikationen verfügen:
    • Ein wissenschaftliches Hochschulstudium mit den Abschlüssen Dipl.-Ing. / M.Sc. / M.A. in den Fachbereichen: Architektur oder Bauhistorik (s. a. Drucksache 19/3193 der FHH).
    • Darüber hinaus verfügen Sie über eine Ausbildung mit Schwerpunkt Bau- und Kunstgeschichte, Bauen im Bestand, historische Baukonstruktionen oder vergleichbare Ausbildung.
  • Interne Bewerberinnen und Bewerber mit Zugang zum internen Arbeitsmarkt der FHH müssen über folgende Qualifikationen verfügen:
    • Eine der o.g. Qualifikationen oder ein wissenschaftliches Hochschulstudium mit den Abschlüssen Dipl.-Ing. / M.Sc. / M.A. im Fachbereich Kunstgeschichte (s.a. Drucksache 19/3193 der FHH).
    • Darüber hinaus verfügen Sie über eine Ausbildung mit Schwerpunkt Bau- und Kunstgeschichte, Bauen im Bestand, historische Baukonstruktionen oder vergleichbare Ausbildung.

Darüber hinaus ist die Erfüllung der folgenden Voraussetzungen für die Wahrnehmung der Aufgaben von besonderer Bedeutung:

Fachkenntnisse der Denkmal- und Kulturlandschaft Hamburgs, zur Bau- und Kunstgeschichte, zum Bauen im Bestand, zu historischen Baukonstruktionen, Sanierungstechniken, Restaurierungstechniken, Technologien, Materialien und Materialverhalten, Kenntnisse zur Energetischen Sanierung, Kenntnisse der gesetzlichen und verwaltungstechnischen Grundlagen, insbesondere zum Denkmalschutzgesetz, zum Baurecht und zum Steuerrecht (EStG und EStDV).

Die Kulturbehörde wünscht sich eine kompetente, belastbare, freundliche, offene, besonders engagierte, teamfähige und kundenfreundliche Person mit gutem Kommunikations- und Kooperationsvermögen, die über sicheres Entscheidungsverhalten, auch unter Zeitdruck, Methodenkompetenz für die Verfahrensabläufe wie Bau- und Denkmalrechtliche Genehmigungen verfügt und die sorgfältig, zuverlässig und selbständig arbeitet.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Herr Andreas Kellner, Tel. 040-428 24 701
und Frau Dr. Ursula Markfort,  Tel. 040-428 24 719 zur Verfügung.

Bewerbung:

Hamburg ist eine weltoffene und vielfältige Stadt. Diese Vielfalt soll sich in der hamburgischen Verwaltung widerspiegeln, um die Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger optimal erbringen zu können. Als Arbeitgeber begrüßt die Stadt ausdrücklich die Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Männer unterrepräsentiert (§ 3 Abs. 1 und 3 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG)). Die Stadt fordert Männer daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Bitte stellen Sie insbesondere dar, inwieweit Sie das Anforderungsprofil erfüllen und senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung

  • mit einem tabellarischen Lebenslauf,
  • mit einer aktuellen Beurteilung bzw. einem aktuellen Zeugnis (siehe unten),
  • mit relevanten Fortbildungsnachweisen,
  • möglichst unter Angabe einer privaten E-Mail-Adresse sowie
  • nur bei Bewerberinnen und Bewerbern aus dem öffentlichen Dienst: mit einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte (unter Angabe der personalaktenführenden Stelle)

bis zum 26. August 2016 an die:

Kulturbehörde
Amt Behördenmanagement
B232
Kennziffer: 18/2016
Große Bleichen 30
20354 Hamburg

Hinweis:
Der Vergleich der Bewerbungen erfolgt vorrangig aufgrund dienstlicher Beurteilungen. Deren Vergleichbarkeit setzt eine hinreichende Aktualität voraus. Bitte prüfen Sie daher, ob Ihre letzte Beurteilung noch ein zutreffendes Bild über Ihre Tätigkeit und Leistungen enthält und beantragen Sie gegebenenfalls eine neue Anlassbeurteilung. Liegt Ihre letzte Beurteilung länger als drei Jahre zurück, ist in jedem Fall eine neue Beurteilung aus Anlass der Bewerbung erforderlich. Bewerberinnen und Bewerber, für die eine dienstliche Beurteilung bisher nicht zu fertigen war und auch anlässlich der Bewerbung nicht gefertigt werden kann, müssen auf anderem Wege Aufschluss über Eignung, Befähigung und fachliche Leistung geben (z. B. aktuelles Arbeitszeugnis). Die Einbeziehung in das Auswahlverfahren ohne die erforderlichen Beurteilungen bzw. Zeugnisse ist grundsätzlich nicht möglich. Sie müssen daher mit der Bewerbung vorliegen bzw. unverzüglich nachgereicht werden.