Im Kontext der gesellschaftlichen Debatten um Flucht und Ankommen stellt die diesjährige Plattform Kulturelle Bildung die Möglichkeiten und utopischen Potenziale in den Fokus, die durch die individuelle Erfahrung mit Kunst entstehen können.

Insbesondere Künstlerinnen und Künstler eröffnen aktuell durch ihren politisch-kritischen und kreativ-visionären Blick auf die Gesellschaft bedeutende und aufschlussreiche Perspektiven auf die Gegenwart, aber auch für die Zukunft. Während der Plattform Kulturelle Bildung werden renommierte Künstlerinnen und Künstler mit und ohne Flucht- oder Migrationsbiografie ihre Werke präsentieren und sie zur Diskussion stellen.

Die Veranstaltung wird zur Laborwerkstatt: Experimentierräume in Kleingruppen ermöglichen künstlerische Auseinandersetzungen zu Themen wie Zukunft, Wirkung, Transkulturalität und (Mit-)Gestaltung. Dabei werden neue Praxisformen der Kulturellen Bildung vorgestellt bzw. gemeinsam entwickelt, die die Positionen und Impulse von Geflüchteten ernsthaft aufnehmen, künstlerisch umsetzen und gesellschaftlich verankern.

Offene Diskussionsformate nehmen auch die Expertise von praxisnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf, um einen zukunftsorientierten Austausch zu bewirken. Die Plattform richtet sich an Vertreterinnen und Vertreter von Kunst- und Kulturinstitutionen sowie der kommunalen, Länder- und Bundesverwaltung, Kunstvermittler, Mitarbeiter in Notunterkünften und Künstler.

Sie können sich unter diesem Link online bis zum 12. September 2016 anmelden.

Mehr: www.stiftung-genshagen.de/kunst-und-kulturvermittlung-in-europa/programm-2015/programm-details