Überall in Europa erstarken rechtspopulistische und rechtsextreme Parteien, Feinde einer offenen Gesellschaft sitzen in den Parlamenten fast aller europäischer Länder, in manchen sogar in der Regierung, Ausgrenzungswünsche nehmen zu, und es breitet sich eine unangenehme Kultur des Hasses in Verhalten und Begriffen aus, der zunehmend auch die Mehrheitsgesellschaft infiltriert. Hat die Offene Gesellschaft ihre besten Tage hinter sich?

Die „Initiative Offene Gesellschaft“ ruft bereits seit Herbst 2015 zur Auseinandersetzung mit diesen Themen auf, unter ihrem Dach fanden zahlreiche Debatten und Diskussionsveranstaltungen in ganz Deutschland statt. Seit dem 22.9.2016 läuft nun die Aktion »365 Tage für die Offene Gesellschaft«. Genau ein Jahr vor der Bundestagswahl rufen die Initiatoren alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, aktiv für ein offenes und demokratisches Deutschland einzutreten. Ziel der Bewegung ist es, der »schweigenden Mehrheit« ein Jahr vor der Bundestagswahl eine Stimme zu geben und eine positive Debatte über die Zukunft der offenen Gesellschaft zu führen. Die Initiative wird von Vertretern der Zivilgesellschaft aus allen Bereichen getragen.

Die Kulturpolitische Gesellschaft unterstützt diese Initiative, denn Kulturpolitik ist demokratischen Grundsätzen verpflichtet und braucht Offenheit und Freiheit.

Mehr: www.die-offene-gesellschaft.de