Die Kulturbehörde Hamburg sucht schnellstmöglich

eine*n Referent*in für Museen und Projektkoordination Deutsches Hafenmuseum

befristet in Vollzeit in der EGr. 13 TV-L unter der Stellennummer 127829.

Aufgaben:

  • Zu Ihren Aufgaben als Projektreferentin bzw. Projektreferent im Museumsreferat gehören:
  • Betreuung der bereits bestehenden maritimen Einrichtungen und Museumschiffe, insbesondere im Kontext der Entwicklung des Hafenmuseums,
  • Zentrale Projektkoordination des Projekts „Deutsches Hafenmuseum“,
  • kontinuierliche Abstimmung mit der Stiftung Historische Museen Hamburg (als Projektträgerin) sowie mit Bundes- und Landesbehörden, Stiftungen, Institutionen, Vereinen u. a.,
  • Vor- und Nachbereitung sowie Teilnahme an den Sitzungen der Projektgremien,
  • Fertigung von fachlichen Voten, Protokollen und Reden für die Behörden- und Amtsleitung sowie für die Lenkungsgruppe des Projekts „Deutsches Hafenmuseum“,
  • Fertigung von Senats- und Bürgerschaftsdrucksachen.

Profil:

Formale Voraussetzungen:

  • Sie verfügen über ein überdurchschnittlich benotetes Studium der Kultur-, Geistes-, Rechts- oder Wirtschaftswissenschaften (mindestens Magister Artium/Master of Arts oder vergleichbare Abschlüsse).

Fachliche Voraussetzungen:

  • Gute Kenntnisse der öffentlichen Verwaltung,
  • gute Kenntnisse der Funktionsweise von Museen und musealen Einrichtungen,
  • Fähigkeit und Bereitschaft zur eigenverantwortlichen Übernahme von administrativen Aufgaben,
  • fundierte Kenntnisse im Bereich Projektmanagement und Projektsteuerung, idealerweise erworben bei Bauprojekten im Kulturbereich,
  • Erfahrungen in der Begleitung und Einschätzung ökonomischer Zusammenhänge, die mit dem Betrieb eines Museums verbunden sind,
  • fundierte Kenntnisse in der Vorbereitung und Durchführung von Abstimmungs- und Entscheidungsprozessen mit unterschiedlichen Institutionen.

Methodische und soziale Kompetenz:

  • Sie verfügen über hohe kommunikative Kompetenzen und können Ihre Arbeitsergebnisse mündlich und schriftlich überzeugend darstellen,
  • Sie arbeiten in hohem Maße eigenverantwortlich und selbständig,
  • Sie verfügen über ausgeprägte Team- und Ergebnisorientierung,
  • Sie arbeiten auch unter hoher Arbeitsbelastung sorgfältig und termingerecht und können komplexe Sachverhalte zügig analysieren und aufbereiten,
  • Sie haben hohe Motivation an der Entwicklung eines Museums von internationaler Bedeutung mitzuwirken,
  • Sie sind, soweit erforderlich, zeitlich flexibel und können auch außerhalb der üblichen Arbeitszeiten an Tagungen, Gremien- und Ausschusssitzungen teilnehmen.

Für weitere Informationen steht Ihnen gerne Frau Verena Westermann, Tel.: 428 24-294 oder Frau Ruth Jacobs, Tel.: 428 24-295 zur Verfügung.

Über die Kulturbehörde Hamburg:

Die Kulturbehörde übt als zuständige Fachbehörde die Fach- und Rechtsaufsicht über die Museumsstiftungen der Freien und Hansestadt Hamburg aus. Sie betreut Museumsentwicklungen und -neugründungen im Umfeld dieser Stiftungen und bereitet Entscheidungen vor, die die Hamburger Museumslandschaft im Allgemeinen sowie die maritimen Museumseinrichtungen im Besonderen betreffen. Im Rahmen dieses Aufgabenbereichs ist eine Referentenstelle neu zu besetzen. Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber wird die maritimen Museen und Einrichtungen betreuen und für die Kulturbehörde die Projektkoordination für Entwicklung und den Bau des „Deutschen Hafenmuseums“ bis zu seiner Fertigstellung (voraussichtlich bis mindestens 2022) ausüben.

Bewerbung:

Hamburg ist eine weltoffene und vielfältige Stadt. Diese Vielfalt soll sich in der hamburgischen Verwaltung widerspiegeln, um die Dienstleistungen für der Bürgerinnen und Bürger optimal erbringen zu können. Als Arbeitgeber begrüßt die Stadt ausdrücklich die Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderte und ihnen gleichgestellte behinderte Menschen haben Vorrang vor gesetzlich nicht bevorrechtigten Bewerberinnen und Bewerbern gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern. In dem Bereich, für den diese Stelle ausgeschrieben wird, sind Frauen unterrepräsentiert (§ 3 Abs. 1 und 3 des Hamburgischen Gleichstellungsgesetzes (HmbGleiG)). Die Stadt Hamburg fordert Frauen daher ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Sie werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.

Bitte stellen Sie insbesondere dar, inwieweit Sie das Anforderungsprofil erfüllen und senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung

  • mit einem tabellarischen Lebenslauf,
  • mit einer aktuellen Beurteilung bzw. einem aktuellen Zeugnis (siehe unten),
  • mit relevanten Fortbildungsnachweisen,
  • möglichst unter Angabe einer privaten E-Mail-Adresse sowie
  • nur bei Bewerberinnen und Bewerbern aus dem öffentlichen Dienst: mit einer Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in Ihre Personalakte (unter Angabe der personalaktenführenden Stelle)

bis zum 27. September 2016 an:

Kulturbehörde
Personalreferat
B232
Kennziffer: 28/2016
Große Bleichen 30
20354 Hamburg

Bitte nennen Sie uns in Ihrem Anschreiben auch, wo Sie unsere Stellenanzeige gelesen haben.

Hinweis:
Der Vergleich der Bewerbungen erfolgt vorrangig aufgrund dienstlicher Beurteilungen. Deren Vergleichbarkeit setzt eine hinreichende Aktualität voraus. Bitte prüfen Sie daher, ob Ihre letzte Beurteilung noch ein zutreffendes Bild über Ihre Tätigkeit und Leistungen enthält und beantragen Sie gegebenenfalls eine neue Anlassbeurteilung. Liegt Ihre letzte Beurteilung länger als drei Jahre zurück, ist in jedem Fall eine neue Beurteilung aus Anlass der Bewerbung erforderlich. Bewerberinnen und Bewerber, für die eine dienstliche Beurteilung bisher nicht zu fertigen war und auch anlässlich der Bewerbung nicht gefertigt werden kann, müssen auf anderem Wege Aufschluss über Eignung, Befähigung und fachliche Leistung geben (z. B. aktuelles Arbeitszeugnis). Die Einbeziehung in das Auswahlverfahren ohne die erforderlichen Beurteilungen bzw. Zeugnisse ist grundsätzlich nicht möglich. Sie müssen daher mit der Bewerbung vorliegen bzw. unverzüglich nachgereicht werden.