Wohnungskrise, Notstandsurbanismus für Geflüchtete: Vor diesem dringlichen Hintergrund wird Um- und Neubau in großem Stil nötig. Wie lassen sich die vielfältigen Erfahrungen aus Projekten und Initiativen urbaner Selbstorganisation auf eine Größe skalieren, die der derzeitigen Herausforderung entspricht?

Das Festival will beides zusammenbringen – die urbane Praxis der Aneignung und den Anspruch des großen Maßstabs: Wie lässt sich die Imaginationskraft des Alltagslebens mit Planung und Stadtentwicklung verknüpfen? Wie lässt sich Beteiligung beschleunigen? Wie kann das emanzipatorische Potenzial kleinteiliger Selbstorganisation für Projekte in größerem Maßstab gedacht werden? Wie lässt sich Raum planen, der Platz lässt für Ungeplantes? Wie wird aus der Alternative für Wenige ein Angebot für Viele?

Mit Vorträgen und Diskussionen, Workshops und Case Studies, künstlerischen Interventionen, Filmen und Stadterkundungen lädt urbanize! zur Erkundung von Strategien, Mustern und Modellen einer selbstbestimmten Ko-Produktion von Stadt erstmals nach Hamburg vom 23. September bis 2. Oktober und Wien vom 12. bis 16. Oktober 2016.

Das Festival wird von der Hamburger PlanBude und dérive – Zeitschrift für Stadtforschung präsentiert.

Mehr: urbanize.at