Aus Mitteln der Kultur- und Tourismustaxe fördert die Kulturbehörde bereits im fünften Jahr Projekte von freien Künstlerinnen und Künstlern in Hamburg mit 500.000 Euro. Eine fünfköpfige, unabhängige Jury aus Fachleuten der Kulturszene hat jetzt acht Projekte zur Förderung ausgewählt. Die für das Jahr 2017 ausgewählten Anträge spiegeln ganz besonders die Vielfalt der Freien Szene in Hamburg wider. So werden Projekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Neue Medien, Performance, Theater und Architektur gefördert.

Die geförderten Projekte beschäftigen sich mit vielfältigen gesellschaftlichen Themen sowie mit der Frage nach einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Gestaltung unserer Gesellschaft. Dabei werden soziale, politische und ökologische Dimensionen aufgezeigt. Die derzeitige Migrationsbewegung wird genauso aufgegriffen wie der Umgang mit Ressourcen, die Hinterfragung von Geschlechterbildern oder die Verhandlung von Macht- und Mitbestimmungsstrukturen.

Folgende Projekte werden aus Mitteln des Elbkulturfonds 2017 gefördert:

  • Sieg über die Sonne
    Antragssteller: SKART GbR, Schröppel/Karau
    Fördersumme: 90.000 Euro
  • Das Müllprojekt
    Antragssteller: Anke Haarmann, Harald Lemke, Nana Petzet
    Fördersumme: 80.000 Euro
  • Salle des Pas Perdus
    Antragssteller: Hannah Hurtzig
    Fördersumme: 72.000 Euro
  • PMS-Lounge
    Antragsteller: Charlotte Pfeifer
    Förderhöhe: 56.000 Euro
  • SPIELBUDENPLATZ – Ein Community Action Center
    Antragssteller: Studio Experimentelles Design
    Fördersumme: 52.000 Euro
  • Hello Deutschland – Die Einwanderer – Eine Post-Willkommen-Soap
    Antragsteller: Nadine Jessen
    Fördersumme: 50.000 Euro
  • CALLSHOP +229/+49
    Antragssteller: POOL, Schmidt/König/Sperling/Mahlknecht
    Fördersumme: 50.000 Euro
  • Wahnsinn aus Heimweh
    Antragsteller: Anne Rietschel
    Fördersumme: 50.000 Euro

Mehr: www.elbkulturfonds.hamburg

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