Seit Jahren spielt Geld im Forschungstheater eine große Rolle: Im vielfach prämierten Kinderbank-Projekt stellten Kinder eigenes Geld her und konnten in einem eigens dafür aufgebauten Netzwerk aus Läden damit einkaufen.

In neuen Projekt „There’s No Business like Showbusiness“ untersucht das Team gemeinsam mit Kindern, Künstlern und Wissenschaftlern das Verhältnis von Geld und Kunst: Zum Projektauftakt am 11. Oktober 2016 um 10 Uhr wurden zwei Schulklassen der neuen Partnerschule Burgunderweg ins Theater eingeladen. Im Rahmen der Auftaktshow wurden sie zu Programmdirektor*innen ernannt und erhalten ein Budget von insgesamt 3000 Euro, um damit ein Wunschprogramm für ihre Parallelklassen zu gestalten.

3000 Euro – so viel kostet eine Aufführung im FUNDUS THEATER im Jahresdurchschnitt. Normalerweise entscheidet die Theaterleitung, wie dieses Geld ausgegeben wird, um für das Publikum das bestmögliche Theater zu machen. Dieses Mal entscheidet das Kinderpublikum selbst, welchen Weg das Geld nehmen soll. Gemeinsam wird dabei erforscht und dokumentiert, was eigentlich passiert, wenn Geld sich in Kunst verwandelt: in Gagen, Requisiten und Technik, zugleich aber auch in Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnis.

Am 30. November 2016 findet die erste, von Kindern zusammengestellte Aufführung im Forschungstheater statt. Dabei wechselt sich das Wunschprogramm der Kinder mit einer Präsentation des gemeinsamen Forschungsprozesses ab. In den kommenden zwei Jahren können weitere Schulklassen an dem Projekt teilnehmen: Für die kommende Spielzeit sind dabei auch noch Plätze zu vergeben.

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