Auf dem Hamburger Medienkompetenztag am 16. September 2016 wurde die Frage nach der Notwendigkeit von Medienkompetenzförderung an Grundschulen diskutiert und analysiert.

Was bedeutet eigentlich Medienbildung in der Grundschule? Wie wird Medienkompetenzförderung im Unterricht umgesetzt? Und  wie viel Medienkompetenzförderung sollte es an Grundschulen geben? Diesen und weiteren Fragen gingen Experten aus verschiedenen Bereichen wie der Medienpädagogik sowie Lehrkräfte aus Grund- und weiterführenden Schulen beim Hamburger Medienkompetenztag für Grundschulen am 16. September 2016 nach. In Form von Vorträgen, Podiumsdiskussionen und Workshops wurde die Frage nach der Notwendigkeit einer Medienkompetenzförderung an Grundschulen diskutiert und analysiert.

Thomas Fuchs, Direktor der MA HSH, betonte in seiner Begrüßung: „Kinder nutzen Medien immer früher und vielfältiger. Bereits 63 Prozent der Sechs- bis Siebenjährigen sind im Netz unterwegs – davon jeder vierte täglich. Und spätestens ab der dritten Klasse gehört auch das Handy immer mehr dazu.“ So nutzen Kinder von 6 bis 7 Jahren bis zu 150 Minuten täglich das Medienangebot. Die Mediennutzung bei Kindern zwischen 10 bis 11 Jahren lag hingegen schon bei 260 Minuten pro Tag. Dabei überstiegen die Mediennutzungszeiten die Empfehlungen der Experten.

Ausgehend von diesen Erkenntnissen – zusammengefasst aus verschiedenen Studien zum Thema „Welche Medien Grundschüler täglich nutzen“ im Scout Magazin – hieß es von Herrn Fuchs weiter, „bei ihrer Mediennutzung bauchen Kinder unbedingt Begleitung und Unterstützung. Leider ist die Medienbildung in Hamburger Grundschulen jedoch noch Neuland.“

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