Der von Birgit Mandel herausgegebene Band liefert einen Überblick der empirischen Erkenntnisse zur Kulturnutzung und zu kulturellen Interessen unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen.

Deutschland ist geprägt durch eine der vielfältigsten Kulturlandschaften Europas. Dennoch erreichen öffentlich geförderte Kulturangebote oft nur einen kleinen, meist hochgebildeten und finanziell gut situierten Teil der Gesellschaft. Wie können Kulturinstitutionen zu Orten der Begegnung von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus, Generationen, kultureller und ästhetischer Präferenzen gemacht werden? Antworten auf diese Fragen gibt das Buch u. a. anhand von Ergebnissen zu den Wirkungen und Grenzen von Audience Development, zu neuen Kulturvermittlungsansätzen sowie zu Strategien der kulturellen Neuausrichtung einer Stadt oder Region durch kulturelles Community Building und beteiligungsorientierte Kulturentwicklungsplanung.

Mit Beiträgen von Vera Allmanritter, Esther Bishop/Lea Fink/Albert Schmitt, Özlem Canyürek, Christoph Deeg, Stefan Fischer-Fels, Bill Flood/Eleonora Redaelli, Patrick S. Föhl/Gernot Wolfram, Max Fuchs, Alexander Henschel, Barbara Hornberger, Susanne Keuchel, Ulrich Khuon/Birgit Lengers, Lutz Liffers, Birgit Mandel, Angela Meyenburg/Miriam Kremer, Thomas Renz, Jens Schmidt und Anne Torreggiani sowie einem Interview mit Wolfgang Zacharias.

Birgit Mandel (Hrsg.) (2016): Teilhabeorientierte Kulturvermittlung Diskurse und Konzepte für eine Neuausrichtung des öffentlich geförderten Kulturlebens. Bielefeld.
288 Seiten, 27,99 Euro, ISBN 978-3-8376-3561-4

Mehr: www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3561-4/Teilhabeorientierte-Kulturvermittlung

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