Der Bundesrat hat sich für eine Stärkung der Freiwilligendienste ausgesprochen. Die Entschließung „Freiwilligendienste stärker unterstützen und anerkennen“ wurde auf Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen am 14. Oktober 2016 vom Bundesrat einstimmig verabschiedet.

Der Bundesrat spricht sich für die stärkere Berücksichtigung der finanziellen Situation von Freiwilligen aus: „deshalb sollte bei jungen Menschen aus finanzschwachen Familien das im Freiwilligendienst gewährte Taschengeld nicht als Einkommen auf Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung für Arbeitssuchende) und SGB XII (Sozialhilfe) angerechnet werden und eine Wohngeldzahlung sollte ermöglicht werden.“

Um auch Menschen mit Behinderungen die Teilnahme am Freiwilligendienst zu ermöglichen, sollten Barrieren abgebaut, Förderrichtlinien zur Abdeckung von Mehrbedarfen angepasst und sogenannte Tandem-Projekte (gemeinsame Freiwilligendienste von Menschen mit und ohne Behinderungen) weiterentwickelt werden.

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