Über 100 Software-Entwickler, Designer, Geisteswissenschaftler und Kulturinteressierte aus Norddeutschland und Dänemark entwickelten im Rahmen des Kultur-Hackathons „Coding da Vinci Nord“ in den letzten sieben Wochen in interdisziplinären Projekten neue Apps, Webseiten und andere digitale Ausdrucksformen auf der Grundlage von digitalen Daten, die von Kulturinstitutionen zur Verwendung freigegeben wurden. Am 6. November 2016 kürt eine Jury die besten Projekte.

Bei der Preisverleihung am 6. November 2016 präsentieren die Teilnehmer*innen um 16.30 Uhr ihre Ergebnisse des Kultur-Hackathons im resonanzraum (im Bunker in der Feldstraße 66). Eine Jury kürt die besten Projekte in fünf unterschiedlichen Kategorien.

Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda: „‚Das Projekt ‚Coding da Vinci Nord‘ zeigt eindrucksvoll, wie man die Leidenschaft und die Wertschätzung für jahrhundertealtes Kulturgut klug mit neuesten technischen Entwicklungen zusammen- und damit in die Zukunft führen kann. So mannigfaltig die Datensätze – von Kupferstichen anno 1600 bis zu Schiffsporträts – so vielseitig und vielversprechend auch die Projekte, die aus ihnen entstanden sind. In der Digitalisierung liegen große, noch ungehobene Potenziale für die Vermittlung kultureller Angebote.“