Wie Mitgliedsbeiträge nach dem Tode eines Vereinsmitgliedes zu behandeln sind, entschied das Amtsgericht (AG) München (Urteil vom 23.03.2016 – Az. 242 C 1438/16). Im zugrundeliegenden Sachverhalt war nach knapp einem Vierteljahrhundert Vereinsmitgliedschaft ein Mitglied verstorben.

Die Satzung des Vereins bestimmte hinsichtlich mitgliedschaftlicher Rechte und Pflichten, dass jeweils zu Beginn eines Kalenderjahres der Mitgliedsbeitrag für dieses Jahr im Voraus zu entrichten ist. Die Mitgliedschaft selbst erlischt laut Satzung durch Tod des Mitgliedes mit Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres, wobei die Erben jedoch berechtigt sind, die Mitgliedschaft selbst fortzuführen.

Mehr: www.vereine-stiftungen.de/neues.html#beitraegepostmortem

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