Der MUSIKFONDS für Zeitgenössische Musik startet als neues Förderinstrument auf Bundesebene seine erste Antragsverfahrensrunde.  Mit dem Musikfonds sollen herausragende Projekte aller Sparten der zeitgenössischen Musik mit einer Antragssumme von bis zu 50.000 Euro unterstützt werden. Insgesamt stehen jährlich 1,1 Millionen Euro aus Mitteln der Staatsministerin für Kultur und Medien für den Fonds zur Verfügung.

Gründungsmitglieder des Vereins sind der Deutsche Musikrat, der Deutsche Komponistenverband, der Deutsche Tonkünstlerverband, die Deutsche Gesellschaft für Elektronische Musik, die Gesellschaft für Neue Musik, die Union Deutscher Jazzmusiker und die Initiative Musik. Der Fonds zur Förderung herausragender Projekte aller Sparten der zeitgenössischen Musik wird mit derzeit jährlich 1,1 Mio. Euro aus Mitteln des Haushaltes der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert.

Der Fonds sieht eine Förderung für alle Arbeitsfelder und Sparten der zeitgenössischen Musik vor. Der auf Anregung der Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, gegründete „Musikfonds“ setzt es sich zum Ziel, allen Bereichen der zeitgenössischen Musik mehr Geltung zu verschaffen und die Rahmenbedingungen für deren Entwicklung zu verbessern. Mit seinen Fördermaßnahmen spricht der Musikfonds Bereiche, Schnittmengen und interdisziplinäre Ansätze von Neuer Musik, zeitgenössischer Moderne, Jazz, elektroakustischer Musik, freier Musik, improvisierter Musik, Echtzeitmusik, experimentellem Rock und Pop der Subkultur, radikale Strömungen von Elektro und Dance, Hardcore und Ensemble-Formationen aller Größen, Audio-Installationen oder Klangkunst an.

„Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen. Antragstellerinnen und Antragsteller müssen im Bereich der professionellen zeitgenössischen Musik tätig sein. Dies schließt die Einbeziehung von Laien bzw. Amateuren in geförderte Projekte nicht aus; reine Amateurmusikprojekte sind jedoch von der Antragstellung ausgeschlossen. Antragstellerinnen und Antragsteller müssen ihren Sitz bzw. Wohnsitz in Deutschland haben. Internationale Kooperationen sind möglich und erwünscht.
Geförderte Projekte müssen jedoch mit einem Schwerpunkt in Deutschland realisiert werden und einen klar erkennbaren Bezug zum Musikleben in Deutschland aufweisen. Der Fonds fördert zeitlich befristete Projekte mit maximal 50.000 Euro. Dauerförderungen (regelmäßige oder institutionelle Förderungen) sind ausgeschlossen. Auch die Förderung von Ankäufen (z.B. von Instrumenten) ist ausgeschlossen. In Ausnahmefällen oder im Rahmen von Sonderprogrammen ist die Förderung von mehrjährigen Projekten möglich. In diesen Fällen ist die Förderung strikt auf einen Zeitraum von drei Jahren zu begrenzen, wobei die Förderung einen Betrag von 50.000 Euro p.a. nicht übersteigen darf.
Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung gewährt. Die Fördermittel sollen so eingesetzt werden, dass weitere private und/oder öffentliche Finanzierungsquellen erschlossen werden. Eine Ko-Finanzierung ist insbesondere bei höheren Förderbeträgen in der Regel Voraussetzung […]. Pro Jahr sind drei Förderrunden vorgesehen.“
Quelle: Fördergrundsätze (http://www.musikfonds.de/assets/musikfonds-f%c3%b6rdergrunds%c3%a4tze.pdf)

Abgabetermin: 30. April 2017
Bei Antragswunsch bitte vorab lesen und prüfen :

Fördergrundsätze (Link) und Förderregularien (Link).

Weitere Informationen: www.musikfonds.de

Kontakt: Der Musikfonds befindet sich im Aufbau. Rückfragen zur Antragstellung auf Förderung durch den Musikfonds können deshalb im Rahmen der ersten Förderrunde nur schriftlich beantwortet werden. Bitte senden Sie Ihre Fragen per eMail an info@musikfonds.de

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