Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes Welcome können sich Geflüchtete ab 23 Jahren, die eine Aufenthaltsgenehmigung bzw. in Hamburg einen Asylantrag gestellt haben, für 6 bis 18 Monate in Kultur- und Bildungsorten mit 20,5 Stunden engagieren. Sie erhalten ein Taschengeld von bis zu 200 Euro monatlich und sind sozialversichert. Sie nehmen an speziellen Fortbildungs- und Sprachtrainings teil und werden während ihres Freiwilligendienstes in ihrem Orientierungsprozess von STADTKULTUR HAMBURG unterstützt und begleitet.

Das Programm ist auch offen für Freiwillige ohne Fluchterfahrung, die sich an der Schnittstelle von Kultur und Integration von Geflüchteten engagieren möchten. Die Geflüchteten und die Freiwilligen ohne Fluchterfahrung nehmen zusammen mit anderen Freiwilligen an einer verbindlichen Anzahl an Reflexions- und Bildungstagen teil und lernen unterschiedliche Arbeitsbereiche und Einrichtungen kennen.

Die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und die NORDMETALL-Stiftung unterstützen den Aufbau des Programms BFD Welcome. Der BFD Welcome wird von STADTKULTUR HAMBURG im Rahmen des Bundesfreiwilligendienst Kultur und Bildung angeboten. STADTKULTUR HAMBURG ist Partner der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), die als Zentralstelle den BFD Kultur und Bildung bundesweit koordiniert. Der Bundesfreiwilligendienst wird vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) organisiert und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

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