Stadtteilkultur ist generationsoffen, milieuübergreifend und inklusiv.
Stadtteilkultur bietet kulturelle Teilhabe für Menschen aller Altersgruppen, aller sozialer und kultureller Hintergründe – auch unter schwierigen Bedingungen. Sie ermöglicht durch niedrigschwellige und bezahlbare Veranstaltungen, Kurse und Workshops, Kulturprojekte und Gruppenangebote verschiedenste Zugänge zu Kultur für möglichst viele Menschen und aktiviert sie zu eigenem kreativen und künstlerischen Handeln.

Beispiele aus der Stadtteilkultur-Praxis

Was Kulturelle Teilhabe in der Stadtteilkultur bedeutet und bedeuten kann, wollen wir an vier Projektbeispielen verdeutlichen: Theater für Kinder und Senioren mit Demenz in Altona-Nord, die Ansprache aller Bewohner des Quartiers in Langenhorn, inklusive Veranstaltungsformate in Bergstedt und Theater für Kinder in den Hamburger Stadtteilen.

Bürgertreff Altona-Nord: „Lebenslust für Jung und Alt“

Der kleine Kollege hilft, wenn Karl mal nicht weiter weiß, Foto: Michael Hagedorn

In der Projektgruppe „Lebenslust für Jung und Alt“ ist ein Theaterprojekt für Kinder und Senioren mit Demenz des Bürgertreff Altona-Nord. Jeden Freitag treffen sich Drittklässler und Senioren, um unter Anleitung einer Theaterpädagogin zusammen Theater zu spielen.
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ella Kulturhaus: Der ganze Stadtteil an einem Tisch

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Und nach dem Essen: Bollywood für alle!, Foto: Peter Siegler

Aus allen Himmelsrichtungen strömen Menschen in verschiedenster Kleidung – einige sind in schwarz gehüllt, wieder andere in knalligen Farben, einige in wallenden Gewändern, wieder andere in knappen Stoffen. Kleine, Große, Alte und Junge sind auf den Beinen und haben an diesem Sommersamstag den kleinen Marktplatz am Käkenhof in Langenhorn als Ziel. Fast allen ist gemeinsam, dass sie Schüsseln, Töpfe oder Platten, mit den unterschiedlichsten Speisen gefüllt, bei sich tragen. Ihr Ziel: Das Buffet der Kulturen des ella Kulturhauses.
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Begegnungsstätte Bergstedt: grenzenlos – Kultur verbindet

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Inklusive Kultur in Bergstedt, Foto: Birgit Schröder

In Bergstedt ist die gemeinsame kulturelle Teilhabe für Menschen mit und ohne Behinderung lebendig und selbstverständlich. Seit 2001 veranstalten die Begegnungsstätte Bergstedt und das Senator-Neumann-Heim vielfältige kulturelle Veranstaltungen. In der Einrichtung des BHH Sozialkontor leben 114 Menschen mit körperlichen Behinderungen.
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Stadtteilkulturzentren: Wüstenschiff – Kindertheater nebenan

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„Expedition Muffenhausen“ von Kirschkern und Compes im Kölibri, Foto: GWA St. Pauli

Theater für Kinder und Jugendliche ist als Element kultureller und ästhetischer Bildung ein wichtiger Baustein für die Teilhabe am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Im Theater werden Sprach-, Wahrnehmungs- und Kommunikationskompetenzen gefördert. Unter dem gemeinsamen Namen „Wüstenschiff“ bringen 16 Stadtteilkulturzentren kostengünstiges Kinder- und Jugendtheater in Hamburgs Stadtteile.
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