Die Diskussionen um das Freihandelsabkommen zwischen den USA und Europa (TTIP) reißen nicht ab. Ob Goethe-Institut, Buchhandel oder Filmwirtschaft: Die Furcht vor TTIP ist groß. Jüngst warnte die Theaterwissenschaftlerin Erika Fischer-Lichte, dass das „über 300 Jahre gewachsene Kulturmodell in Trümmern liegen“ wird, sollten sich die Ängste der Kulturschaffenden bewahrheiten.

Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters kritisiert das TTIP-Abkommen in seiner jetzigen Form. Der Deutsche Kulturrat fordert einen Verhandlungsstopp und einen Neuanfang, bei dem Transparenz oberstes Gebot ist und Förderinstrumente erhalten, Urheber- und Leistungsschutzrechte geschützt und die Arbeitnehmerrechte gesichert werden. „Die Forderungen sind realistisch, denn der Kulturbereich ist nicht allein“, sagt Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, in der heutigen Ausgabe der Berliner Zeitung.

Lesen Sie den vollständigen Artikel „Die Kulturszene hat Angst vor der Amerikanisierung“ von Kerstin Krupp und Peter Riesbeck in der Berliner Zeitung hier.

Das TTIP-Dossier des Deutschen Kulturrates kann unter http://www.kulturrat.de/dossiers/ttip-dossier.pdf kostenlos geladen werden.

Weitere Informationen des Deutschen Kulturrates zu TTIP finden Sie hier: http://www.kulturrat.de/ttip.