Anlässlich der gegenwärtigen Haushaltsberatungen im Bund hat die Arbeitsgemeinschaft der Bundeskulturfonds einen finanziellen Mehrbedarf von 2,5 Millionen Euro angemeldet. Sie bezieht sich dabei auf die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag der Bundesregierung, die »Autonomie der Bundeskulturfonds und die Arbeit der bestehenden Fonds finanziell verstärken« zu wollen. Verwiesen wird auf die große Akzeptanz der Fonds in der Politik und in der Kulturszene und die zunehmende überregionale und internationale Ausrichtung der Projekte, dem nachgewiesenen wachsenden Anteil der Akteure der freien Szenen aller Kunstsparten und dem daraus resultierenden Mehrbedarf an Fördermitteln, der in Einzeldarstellungen begründet wird.