Eine Fachjury hat aus insgesamt 47 Anträgen 24 herausragende Projekte zur Förderung aus dem Bereich der Kinder- und Jugendkultur ausgesucht. Darunter sind das Theaterprojekt „The Voice of Zeppelin“, der Literatur- und Schreibwettbewerb „Heimat. Digga!“ und das Musik- und Sprachförderungsprojekt „Willkommenskultur statt Ausgrenzung“. Die Projekte finden unter anderem in den Stadtteilen Altona, Barmbek, Steilshoop, St. Georg, Eimsbüttel, Jenfeld, Wilhelmsburg, Veddel, Schanzenviertel, Finkenwerder, Neustadt, Bramfeld, Dulsberg, Harburg Süderelbe und der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber statt.

Seit 2007 stellt die Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel 80.000 Euro für den Fonds „Kultur bewegt“ zur Verfügung, den sie gemeinsam mit der Kulturbehörde ins Leben gerufen hat. Ziel ist die Förderung von kulturellen Projekten mit Kindern und Jugendlichen in Bereichen der Stadt, die von kultureller, interkultureller beziehungsweise inklusiver Projektarbeit bisher nicht ausreichend erreicht wurden.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Ich danke der Stiftung Maritim Hermann und Milena Ebel sehr dafür, dass sie auch in diesem Jahr das großartige Projekt ‚Kultur bewegt‘ möglich macht. Das Stärken und Fördern der Kreativität und Kommunikationsfähigkeit über die Auseinandersetzung mit Kunst und Kultur, ermöglicht den Kindern und Jugendlichen ihre Sinne zu entfalten und Vertrauen in die eigene Gestaltungskraft zu gewinnen. Besonders freut es mich, dass in diesem Jahr noch mehr Projekte mit Flüchtlingskindern gefördert werden. Gerade für diese oft traumatisierten Kinder und Jugendlichen ist eine kulturell-integrative Förderung und Entwicklungsmöglichkeit sehr wichtig.“

Milena Ebel: „Alle Kinder und Jugendliche sollten ein unbeschwertes Leben haben, aber leider entspricht das nicht immer der Realität. Mit ‚Kultur bewegt‘ möchten mein Mann und ich einen Beitrag leisten, dass junge Menschen Leichtigkeit erleben und Versunkenheit im Spiel. Alle von uns geförderten Projekte zeigen den Kindern und Jugendlichen auf, dass es viele sinnvolle Möglichkeiten gibt, die eigene Freizeit zu gestalten. Möglichkeiten, die innere Zufriedenheit verschaffen, aber auch ein gutes Selbstwertgefühl und Verständnis für andere Menschen. Mein Mann und ich sind überzeugte Hamburger und wollen deshalb die in unserer Stadt lebenden Kinder unterstützen.“

Die geförderten Projekte sind aus unterschiedlichen Sparten, wie Kunst, Theater, Tanz und Musik und Film. Kriterien für die Förderung sind vor allem die Erkennbarkeit eines lokalen Bezugs sowie der Ansatz, dass ein Projekt auch einen Mehrwert für die Zukunft hat.

Weitere Informationen unter www.kultur-bewegt.de.

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