Zusammen mit dem UNESCO-Chair in Arts and Culture in Education der Universität Erlangen-Nürnberg unterstützt die Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung die Gründung eines Europäischen Netzwerks „Observatories for Arts and Culture Education“ (ENO) unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO Kommission. Ziel des europäischen Netzwerks ist es, den Austausch sowie gemeinsame Forschungsaktivitäten im Feld der Kulturellen Bildung anzuregen und auszubauen, so beispielsweise ein Monitoring für die nationalen kulturellen Bildungssysteme in Europa zu entwickeln.

Aktuell planen Einrichtungen aus acht europäischen Ländern, dem Netzwerk beizutreten. Darunter finden sich sowohl Universitäten, staatliche Institutionen als auch andere Bildungseinrichtungen bzw. Akademien. Alle Einrichtungen eint, dass sie in der Aus- und Fortbildung, der Forschung aktiv sind und/oder an der Erprobung von Modellprojekten beteiligt sind. Prof. Dr. Eckart Liebau, Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls für Kulturelle Bildung an der Universität Erlangen-Nürnberg, betont die Bedeutung internationaler Vernetzung: „Kulturelle Bildungsforschung sollte sich künftig stärker grenzübergreifend aufstellen. Hierzu haben wir verschiedene Aktivitäten in enger Anbindung  an die UNESCO gestartet, wie das „International Yearbook for Research in Arts Education“, ein internationales Netzwerk von Forschern in der Kulturellen Bildung (INRAE) und jetzt das Europäische Observatory Netzwerk.“

Als nächster Schritt zur Gründung des Netzwerks ist ein Arbeitstreffen der Observatory-Anwärter geplant. Dies findet vom 17. – 25. Mai 2015 auf der Internationalen Tagung „New Alliances For Europe – Polylogue III on Arts Education“ in Wildbad Kreuth statt, die von der Stiftung Mercator, dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Hanns Seidel Stiftung gefördert wird.

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