Politik & Kultur: Erinnerungskultur in Deutschland – Zwischen Vergangenheit und Zukunft

Der Schwerpunkt der neuen Ausgabe von Politik & Kultur ist „Erinnerungskultur in Deutschland – Zwischen Vergangenheit und Zukunft“. Nach einem einführenden Artikel zur Erinnerungskultur in Deutschland (Christoph Cornelißen, Goethe-Universität Frankfurt) und zur Medialisierung des kulturellen Gedächtnisses (Johanna Haberer, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen-Nürnberg) werden im Schwerpunkt aktuelle erinnerungskulturelle Projekte vorgestellt und bewertet:

  • Reformationsjubiläum 2017
    Thies Gundlach, Vizepräsident der EKD
  • Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig
    Josef Schuster, Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland
  • Denkmal, Mahnmal, Kirche oder Kunstwerk? Zur aktuellen Debatte um die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin
    Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates
  • Die Bedeutung der Erinnerungskultur für Magdeburg
    Matthias Puhle, Beigeordneter der Landeshauptstadt Magdeburg
  • Streit um das Nürnberger Reichsparteitaggelände
    Florian Dierl, Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände
  • Studentisches Projekt zur Geschichte der Justizvollzugsanstalt Chemnitz-Kaßberg
    Veronica Scholz und Leona Söhnholz, Studentinnen Pädagogische Hochschule Ludwigsburg und Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar
  • Brauchen wir eine Bundestiftung Industriekultur Ruhr?
    Stefan Berger, Ruhr Universität Bochum, Ulrich Borsdorf, Direktor a.D. RuhrMuseum Essen, Dieter Nellen, Leiter a.D. der Kulturabteilung beim Regionalverband Ruhr.

Mehr: www.kulturrat.de/publikationen/zeitung-pk/04-2015/