Der demografische Wandel macht sich vor allem auf dem Lande bemerkbar. Seine Herausforderungen stellen nicht zuletzt die Kulturpolitik vor das Problem, angesichts wegbrechender Infrastrukturen das „Bürgerrecht Kultur“ weiter zu gewährleisten. Dabei sind es doch gerade die ländlichen Räume, in denen Kunst und Kultur Kommunikation stiften, die den sozialen Zusammenhalt festigt. Vor diesem Hintergrund diskutieren Norbert Sievers und Christine Wingert neue Förderstrategien ländlicher Kulturpolitik, erläutert Gerhard Mahnken deren soziale Referenzräume, plädiert Olaf Martin für eine »Kulturpolitik von unten« und beschreiben Werner Kraus, Yasmine Freigang, Antje Jakob, Elke Harje-Ecker und Herle Forbrich ländliche Kulturentwicklungskonzepte in Bayern, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein.

In der Rubrik „Kulturpolitik aktuell“ beantwortet der Kulturausschussvorsitzende des Deutschen Städtetages Hans-Georg-Küppers Fragen zum neuen kulturpolitischen Positionspapier des Städtetages, und Olaf Schwencke kommentiert die kulturpolitischen Implikationen der Flüchtlingssituation.

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