Bundesbildungsministerin Johanna Wanka hat die Fortsetzung von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ bekanntgegeben. Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) begrüßt diese Entscheidung, denn damit wird der Erfolg des bundesweiten Förderprogramms für Kulturelle Bildung nun auch politisch bestätigt.

„Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ geht nach 2017 in einer zweiten Förderperiode weiter. Das sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka am 6. April 2016 auf einer Konferenz des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin. Die versammelten Vertreter*innen der geförderten Bündnisse und der Verbände und Initiativen, die das Programm umsetzen, sowie Ländervertreter*innen, Bundestagsabgeordneten und Fachleute nahmen diese Ankündigung sehr positiv auf.

Die BKJ hat sich mit ihren Mitgliedern über die Entwicklungsperspektiven des Programms verständigt. Sie setzt sich dafür ein, dass

  • die Ziel- und Altersgruppen so erweitert werden, dass mehr Kinder und Jugendliche, die in Risikolagen aufwachsen, partizipieren können;
  • das Programm v. a. für die lokalen Bündnisse durch einen angemessenen und überschaubaren Aufwand von administrativen Hürden entlastet wird;
  • die nachhaltige und strukturelle Wirksamkeit des Programms durch Qualifizierung und Vernetzung gestärkt wird;
  • die Ressourcen und Kompetenzen der vielfältigen kulturellen Bildungsakteure – ehren- und hauptamtliche sowie freischaffende Fachkräfte aus Kunst und Kultur, Jugend- und Sozialarbeit, der interkulturellen und politischen Bildung – Berücksichtigung finden;
  • Bund, Länder und Kommunen, Zivilgesellschaft und Staat eine Verantwortungsgemeinschaft für Bildungsbündnisse bilden.

Das BMBF hat außerdem bekanntgegeben, dass innerhalb des aktuellen Förderzeitraums von „Kultur macht stark“ weitere Mittel für Projekte Kultureller Bildung mit Geflüchteten bis 26 Jahre zur Verfügung gestellt werden. Die BKJ begrüßt die Ausweitung des Programms auf diese Ziel- und Altersgruppe.