Am 6. April findet in Berlin die erste bundesweite Fachkonferenz zum Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ statt. Seit 2013 werden mit diesem Programm lokale Bildungsbündnisse unterstützt, die sich an Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten richten. Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht die ganze Vielfalt der kulturellen Bildung.

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat in seiner Stellungnahme „Kultur macht stark II jetzt auf den Weg bringen“ die Bedeutung dieses Programms für mehr Bildungsgerechtigkeit unterstrichen. Gerade die zivilgesellschaftliche Rückbindung dieses Programms über die 32 bundesweit tätigen Programmpartner und die vielen zumeist ehrenamtlich Engagierten vor Ort sichert, dass die Zielgruppe ohne Stigmatisierung erreicht wird und der Spaß und die Freude bei Maßnahmen der kulturellen Bildung nicht zu kurz kommen.

Der Deutsche Kulturrat freut sich, dass in der Fachkonferenz von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ das bisher Erreichte präsentiert und zugleich über die Fortführung debattiert wird. In seiner genannten Stellungnahme hat der Deutsche Kulturrat unter anderem gefordert,

  • zu Beginn des Haushaltsjahres 2016 die Weichen dafür zu stellen, dass das Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ nach 2017 fortgeführt werden kann,
  • das Programm mit einem vergleichbaren Fördervolumen fortzuführen,
  • die Potenziale der kulturellen Bildung zur Förderung von Bildungsgerechtigkeit weiterhin zu nutzen und die Vielfalt und Flexibilität der kulturellen Bildung im Programm zu erhalten,
  • weiterhin mit Verbänden und Initiativen zusammenzuarbeiten, um Breitenwirkung, Nachhaltigkeit und eine hohe fachliche Qualität zu erzielen,
  • dabei insgesamt stärker kommunikativ und strukturell mit Ländern und Kommunen zusammenzuarbeiten,
  • die Kompetenz der Akteure anzuerkennen.

An diesen Forderungen hält der Deutsche Kulturrat fest.