Unter dem Titel „Kulturpolitik als Transformationspolitik“ präsentiert das Heft Beiträge, die den Konnex von Kulturpolitik und gesellschaftlicher Entwicklung thematisieren.

„Kulturpolitik muss sich bewegen, wenn sie wieder mehr Bedeutung und Wertschätzung bekommen will“, schreibt Norbert Sievers in seiner Einleitung zum Heftschwerpunkt. Vor welchen neuen gesellschaftlichen Herausforderungen sie steht und welche kulturpolitischen Konsequenzen daraus erwachsen, diskutieren Tim Renner, Patrick S. Föhl, Gernot Wolfram, Henning Mohr, Angelika Fitz, Marietta Piekenbrock und Kristina Volke aus jeweils unterschiedlichen theoretischen und praktischen Blickwinkeln. Das gemeinsame Fazit lautet: Die Gestaltung unserer Gesellschaft ist weiterhin eine Frage der Kulturpolitik. Doch kann der gesellschaftliche Anspruch auf Transformation nur eingehalten werden, wenn sich Kulturpolitik selbst der Veränderung stellt. Nur wer sich ändert, bleibt sich treu.

Den Kulturwissenschaften und dem Kulturmanagement widmen sich weitere Beiträge. So spricht Armin Klein über „alte Blütenträume und neuen Realitätssinn“ anhand des gleichnamigen Studiengangs der PH Ludwigsburg, der bereits sein 25jähriges Jubiläum feiern konnte. Lena Weuster diskutiert neue Trends im Kulturtourismus, Anke Schad berichtet vom Selbstevaluierungskonzept des Goethe-Instituts, Robert Peper stellt eine neue Studie zur Zeitverwendung für Kultur in Deutschland vor und Katharina M. Schröck erörtert Vorbildfunktionen des Freien Theaters.

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