Anfang Mai ist die Studie „Faire Arbeitsbedingungen in den Darstellenden Künsten und der Musik?!“ in der Reihe „Study“ der Hans-Böckler-Stiftung erschienen, die auf Anregung der Künstlerinitiative „art but fair“ entstanden ist. Sie fasst u.a. die Ergebnisse einer Online-Befragung zu den Arbeitsbedingungen der KünstlerInnen zusammen, an der sich 2.635 Adressaten beteiligt haben.

Die Ergebnisse sind zum Teil alarmierend. So arbeiten 70 Prozent der Befragten teilweise unbezahlt, 80 Prozent empfinden ihre Arbeitssituation als unsicher; fast ebenso viele halten ihre Gagen für unangemessen. Auch nach Möglichkeiten der Situationsverbesserung wurde gefragt. So kann ein Gütesiegel nach Meinung der Befragten hilfreich sein, das Veranstaltern die Einhaltung von Mindeststandards bescheinigt.

Autor der Studie ist der Künstler und ehemalige Politikberater am Global Public Policy Institute Maximilian Norz aus Berlin; derzeit Masterstudium an der Harvard Kennedy School.

Mehr: www.boeckler.de/65115_65139.htm

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