Mit dem Doppelhaushalt 2017/2018 haben Senat und Bürgerschaft beschlossen, die Förderung der Privattheater in 2017 von rund 8,6 Millionen Euro auf rund 10,4 Millionen Euro (+1,8 Millionen Euro) zu erhöhen und ab 2018 die Förderung jeweils jährlich um 1,5 Prozent anzuheben.

Die Kulturbehörde folgt bei der relativen Verteilung der zusätzlichen Mittel für die Privattheater der Empfehlung der unabhängigen Gutachter, die im letzten Jahr in Auftrag der Kulturbehörde eine Evaluation der Förderung Hamburger Privattheater vorgelegt haben.

Die unabhängigen Gutachter hatten im vergangenen Jahr empfohlen, die Förderung der Privattheater insgesamt um 2,7 Millionen Euro zu erhöhen. Diese Summe konnte im Gesamthaushalt nicht vollständig realisiert werden. Die nun beschlossenen Erhöhungen sind das Ergebnis intensiver Beratungen auch der Fraktionen mit den Privattheatern. Bei der Verteilung der zusätzlichen Mittel folgt die Kulturbehörde dem von den Gutachtern empfohlenem Schlüssel. Dabei ging es insbesondere darum, Personalkostensteigerungen und gestiegene Kosten für eine verstärkte Vermittlungsarbeit für Kinder und Jugendliche aufzufangen. Erstmals gefördert wird künftig das Theater Alma Hoppe mit jährlich 74.000 Euro.

Die erhöhten Förderungen im Einzelnen mit ausgewiesener Erhöhung (in Prozenten):

  • Allee Theater: 131.000 Euro, + 1.000 Euro (+0,76 Prozent)
  • Alma Hoppe: 74.000 Euro ,+ 74.000 Euro (+100 Prozent)
  • Altonaer -/Harburger Th.: 1.099.000 Euro + 189.000 Euro (+20,77 Prozent)
  • Das Kl. Hoftheater (Kalenderjährlich): 27.000 Euro, + 12.000 Euro (+80 Prozent)
  • Das Schiff: 55.000 Euro, + 6.000 Euro (+12,24 Prozent)
  • Engelsaal: 56.000 Euro, + 6.000 Euro (+12 Prozent)
  • English Theatre: 288.000 Euro, + 79.500 Euro (+38,13 Prozent)
  • Ernst Deutsch Theater: 2.041.000 Euro, + 321.000 Euro (+18,66 Prozent)
  • Fundus Theater: 547.000 Euro, + 120.000 Euro (+28,10 Prozent)
  • Hamburger Kammerspiele: 1.275.000 Euro, + 335.000 Euro (+35,64 Prozent)
  • Hamburger Puppentheater (Kalenderjährlich): 110.000 Euro, + 24.000 Euro (+27,90 Prozent)
  • Hamburger Sprechwerk: 140.000 Euro, + 52.000 Euro (+75 Prozent)
  • Hoftheater Ottensen: 30.000 Euro, + 15.000 Euro (+100 Prozent)
  • Hoheluftschiff: 100.000 Euro, + 53.000 Euro (+112,76 Prozent)
  • Lichthof Theater: 242.000 Euro, + 67.000 Euro (+38,28 Prozent)
  • monsun theater: 103.000 Euro, + 3.000 Euro (+3 Prozent)
  • MuT Theater (Kalenderjährlich): 46.000 Euro, + 21.000 Euro (+84 Prozent)
  • Ohnsorg Theater: 2.244.000 Euro, + 326.000 Euro (+16,99 Prozent)
  • Opernloft: 232.000 Euro, + 93.500 Euro (+67,51 Prozent)
  • polittbüro: 93.000 Euro, + 3.000 Euro (+3,33 Prozent)
  • St. Pauli Theater: 775.000 Euro, + 305.000 Euro (+64,89 Prozent)
  • Theater für Kinder: 487.000 Euro, + 2.000 Euro (+0,41 Prozent)
  • Theater Kontraste: 140.000 Euro, + 20 000 Euro (+16,66 Prozent)
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