Der Aufsichtsrat des Deutschen Schauspielhauses stimmte in seiner heutigen Sitzung einstimmig für die Verlängerung der Verträge von Karin Beier und Peter F. Raddatz um weitere drei Jahre bis 2021. Beide leiten das größte deutsche Sprechtheater seit 2013.

Ihr großer Erfolg zeigt sich nicht zuletzt in stetig steigenden Zuschauerzahlen. 2016 wurde das Haus mit zwei Produktionen zum Berliner Theatertreffen eingeladen, darunter das unter Beiers Regie inszenierte „Schiff der Träume“. Der Vertrag mit Karin Beier sieht eine Verlängerungsoption auf fünf Jahre vor, während Peter F. Raddatz die Altersgrenze erreicht.

Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda: „Karin Beier und Peter F. Raddatz haben das Schauspielhaus künstlerisch und wirtschaftlich sehr erfolgreich weiterentwickelt. Zusammen mit dem hervorragendem Ensemble haben sie das Theater zu einem lebendigen Ort des gesellschaftlichen Diskurses gemacht. Hier kann man lachen und leiden, durchblicken und durchdrehen – und immer wieder aufs Neue erkennen, was wirklich wichtig ist. Ich danke beiden für ihre hervorragende Arbeit und freue mich auf weitere spannende Jahre und Theatererlebnisse.“

Karin Beier: „Diese Vertragsverlängerung gibt uns am Deutschen Schauspielhaus neuen Rückenwind – und bestärkt mich auch darin, die eingeschlagene Richtung fortzuführen. Viele Uraufführung, mitunter auch sehr sperrige und kontroverse Themen, haben unsern Spielplan geprägt. Dass unser Programm trotzdem so viele Hamburgerinnen und Hamburger erreicht und bewegt, und auch überregional für Aufmerksamkeit gesorgt hat, macht mir Mut für die Zukunft. Unsere Gesellschaft braucht einen Ort für unbequeme Fragen. Und ich freue mich über die Aufgabe, diese Fragen in Deutschlands schönstem Theater weiter mit dem Publikum diskutieren zu können.“

Peter F. Raddatz: „Das Deutsche Schauspielhaus ist wirtschaftlich solide aufgestellt und für die kommenden Jahre gut gerüstet. Das ist nicht zuletzt den Auslastungszahlen und dem anhaltenden Zuspruch des Publikums geschuldet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Schauspielhauses leisten hervorragende Arbeit, sowohl im tagtäglichen Vorstellungsbetrieb als auch auf zahlreichen Gastspielen im In- und Ausland. Insofern freue ich mich auf die Fortführung der Zusammenarbeit und schaue optimistisch den bevorstehenden Herausforderungen entgegen.“

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