Was haben Museen, Ausstellungsräume, Festivals und Theaterhäuser gemeinsam? Sie alle sind Orte, an denen professionelle Kulturvermittlung stattfindet. Und dies immer mit dem hohen Anspruch, gesellschaftspolitisch tätig zu sein und etwas zu bewirken. Umso passender, dass während des Internationalen Symposiums Kulturvermittlung 2017 – zumindest indirekt – die Frage im Mittelpunkt stand, wer daran glaube, mit Kulturvermittlung die Welt retten zu können.

Ausgerichtet wurde das Symposium von der NÖKU-Kulturvermittlung Niederösterreich in Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Und so kamen am 27. und 28. Januar 2017 ca. 200 KulturvermittlerInnen überwiegend aus dem deutschsprachigen Raum zusammen, um eine zentrale Frage zu beantworten: Was kann Kulturvermittlung?

Prinzipiell, so Birgit Mandel, Leiterin des Bereichs Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim, habe sie die Aufgabe, Zugänge zu Kunst und Kultur herzustellen. Die Herausforderung dabei besteht in der Heterogenität der Beteiligten – Besucher*innen, Pädagog*innen, Marketingverantwortliche und auch künstlerische/wissenschaftliche Leiter*innen. Diese Heterogenität ist definitiv zu begrüßen, aber sie kann auch Hürden herstellen. Die Aufgabe besteht also darin, eine Verbindung zwischen den verschiedenen Interessensgruppen und individuellen Lebensrealitäten aufzubauen. Genau das ist der Punkt, an dem Kulturvermittlung ansetzt. Nach Mandel stellt sie deshalb eine Art Schlichtungsprozess dar.

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