Nach dem erfolgreichen Abschluss des von der Kulturbehörde 2013 initiierten Pilotprojekts einer Stadtkuratorin für Kunst im öffentlichen Raum hat die Kulturbehörde gemeinsam mit der Kunstkommission entschieden, dieses bundesweit bisher einmalige Modellprojekt fortzusetzen. Im April 2017 soll die Ausschreibung für eine*n Nachfolger*in der ersten Stadtkuratorin Sophie Goltz veröffentlicht werden. Die Auswahl der nächsten Stadtkuratorin bzw. des nächsten Stadtkurators soll im September 2017 abgeschlossen sein.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Das Projekt Stadtkuratorin Hamburg hat gezeigt, dass es  großes Interesse an einem intensiven Diskurs über die gleichermaßen fortdauernde wie sich verändernde Bedeutung von Kunst im öffentlichen Raum gibt. Sophie Goltz hat es verstanden, insbesondere die Debatte in der Kunstszene neu zu befeuern. Auf der Grundlage der Erfahrungen der ersten Stadtkuratorin geht es nun darum, die Diskussion zu verbreitern, neue praktische Impulse zu entwickeln und gemeinsam mit der Kulturbehörde eine langfristige Perspektive für Kunst im öffentlichen Raum zu erarbeiten.“

Die Kulturbehörde hat 2013 das Initiativprojekt Stadtkuratorin mit dem Ziel gestartet, das seit 1981 in Hamburg vom Senat eingesetzte Programm „Kunst im öffentlichen Raum“ über eine Aufarbeitung der Historie auf seine aktuelle Relevanz zu überprüfen, das Thema über künstlerische Projekte und Veranstaltungen wieder mehr in die öffentliche und internationale Wahrnehmung zu rücken und Vorschläge und Ideen zu einer zeitgemäßen zukünftigen inhaltlichen und strukturellen Ausrichtung des Programms zu entwickeln. Sophie Goltz wurde 2013 nach einer internationalen Ausschreibung und einem Juryverfahren von der Kulturbehörde für zweieinhalb Jahre zur Stadtkuratorin ernannt.