Vom 7. bis 9. Februar 2018 findet an der Universität Utrecht, Niederlande, die Konferenz „Urban Cultures, Superdiversity and Intangible Heritage“ statt. Neben Keynotes, Diskussionen und Exkursionen sollen Fallstudien aus mehreren europäischen Städten einen fruchtbaren Erfahrungsaustausch ermöglichen. Deutsche Städte sind eingeladen, Vorschläge für Projektpräsentationen auf der Konferenz einzureichen.

Das UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes (2003) besagt, dass Immaterielles Kulturerbe Gemeinschaften, Gruppen und Einzelpersonen ein Gefühl von Identität und Kontinuität geben kann. Die Mehrzahl jener Gruppen und Netzwerke, deren Formen Immateriellen Kulturerbes in nationale Verzeichnisse oder internationale UNESCO-Listen aufgenommen wurde, lebt allerdings in kleineren oder mittelgroßen Städten sowie in ländlichen Gebieten. Welche Rolle spielen aber die enorm diversifizierten urbanen Ballungsräume (West-)Europas?

Die Konferenz wird organisiert vom niederländischen Zentrum für Immaterielles Kulturerbe, den belgischen NGOs tapis plein und FARO sowie der Deutschen UNESCO-Kommission. Weitere Kooperationspartner sind die Universität Utrecht, der UNESCO-Chair für kritische Erbestudien und die Erhaltung Immateriellen Kulturerbes der Freien Universität Brüssel und die UNESCO-Nationalkommissionen Belgiens und der Niederlande.

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