Es gibt kaum einen Verein oder eine Kulturinitiative, die nicht zumindest in indirekter Form auch Menschen bezahlt. Sei es in Form von Aufwandsentschädigungen, Honoraren, Praktikantenbezahlungen oder Stundenentgelten.

Es gibt sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, stundenweise Kassenhelfer, Aufbauhelfer, Programmverteiler und Werkverträge. Aber nur wenige kennen den Unterschied zwischen Aufwandsentschädigungen und bezahlter Tätigkeit, zwischen kurzfristig und geringfügig Beschäftigten, zwischen klassischer Selbstständigkeit und Scheinselbständigkeit. „Unwissenheit schützt vor Strafe nicht“, für die richtige Zuordnung ist bei nicht selbständiger Tätigkeit der Arbeitgeber verantwortlich.

Beim Seminar der LAG Soziokultur Niedersachen werden Fragen rund um Honorare, Werkverträge und Aufwandsentschädigungen am Freitag, den 16. Juni 2017 von 10 bis 17 Uhr in der LAGS-Geschäftsstelle (Lister Meile 27) beantwortet.