Die Europäische Union hat ein Europäisches Solidaritätskorps ins Leben gerufen. Ab Juni bereits sollen junge Menschen an Freiwilligenprojekten oder Beschäftigungsprojekten in ihrem eigenen Land oder im Ausland teilnehmen können, die Gemeinschaften und Menschen in ganz Europa zugutekommen. Die BKJ schätzt ein und erklärt, was es damit auf sich hat.

In der Politik wird mitunter über Ideen gebrütet, die wenig lebensnah anmuten, und dann doch so viel Zuwendung erfahren, dass sie das Licht der Welt erblicken. Die Gründung eines Europäischen Solidaritätskorps könnte mal wieder eine solche Idee sein. Die Idee einer „europäischen Freiwilligenarmee“ fußt auf einem Vorschlag des Präsidenten der EU-Kommission, Jean Claude Juncker, anlässlich einer Rede zur Lage der Europäischen Union im September 2016. Die EU-Kommission hat den Vorschlag in Windeseile weiterverfolgt und nunmehr konkretisiert, und das obwohl sie an dieser Stelle eigentlich kein Initiativrecht hat.

Auf zwei Säulen soll das Solidaritätskorps, das bewusst paramilitärisch umschrieben wird, ruhen: Freiwilligendienste und Beschäftigungsprojekte, wie Praktika-, Ausbildungs- und Arbeitsanstellungen. Sie sollen jeweils zwischen zwei und zwölf Monaten dauern und sind für junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren gedacht. Ziel ist die Schaffung von europaweit 10.000 Plätzen.

weiterlesen ⇥

Mehr auf www.bkj.de

STADTKULTUR HAMBURG