Die aktuelle Ausgabe der Kulturräume+ beschäftigt sich mit der kulturellen Nahversorgung und dem Guten vor der Haustür, denn besonders ältere Menschen haben einen ausgeprägten Wohnort-Bezug, gerade wenn die Mobilität nachlässt. In der kulturgeragogischen Arbeit sind daher dezentrale, quartiersbezogene und aufsuchende Angebote von großer Bedeutung.

Solche Angebote nutzen soziale Bezüge und stärken diese gleichermaßen, so Mirko Sporket, Prodekan des Fachbereichs Sozialwesen der FH Münster. In seinem Artikel plädiert er dafür, das Konzept der Sozialraumorientierung aus der Sozialen Arbeit auf die Kulturelle Bildung im Alter zu erweitern. Harald Rüßler von der FH Dortmund und Janina Stiel von FoGera berichten aus der Erfahrung zweier Forschungsprojekte, wie ältere Menschen zu Ko-Produzentinnen und -Produzenten der Quartiersentwicklung werden und daraus neue lebenspraktische Lernformate für ein Mehr an Lebensqualität im Wohnquartier entstehen können.

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