Bis zum 6. August läuft die Ausschreibung des Deutschen Multimediapreises mb21. Mit dem Sonderthema „BIG DADA“ greift der Wettbewerb einen wichtigen gesellschaftlichen Diskurs auf.

Zum inzwischen 19. Mal ruft der Deutsche Multimediapreis mb21 junge Medienmacherinnen und Medienmacher dazu auf, an dem bundesweiten Kreativwettbewerb teilzunehmen. Die Veranstalter richten ihren Blick bewusst auf die ganze Bandbreite medialer Gestaltungsmöglichkeiten. „Wir bieten jungen Menschen eine Plattform, die ihre multimedialen Kreativleistungen würdigt und wertschätzt“, so Kirsten Mascher, Projektleiterin am Medienkulturzentrum in Dresden. „Jedes Jahr aufs Neue sehen wir, welche Innovationskraft im Medienhandeln von Kindern und Jugendlichen steckt. Dieses Potential wollen wir zu Tage fördern. Denn was in Schulklassen, Jugendeinrichtungen, Kinderzimmern oder Hochschulen an kreativem Output entsteht, wird in der Öffentlichkeit noch immer viel zu wenig wahrgenommen.“

Wie kreativ die Teilnehmer bereits in jungen Jahren Medien nutzen, beweisen die jährlich rund 26 ausgezeichneten Projekte. Beispielhaft dafür steht der aktuelle Trailer zur Ausschreibung, der von Albert Bozesan und Robert Sladeczek, zwei Preisträgern aus dem letzten Jahrgang produziert wurde und die darin einen ironischen Blick auf die verschiedenen Alterskategorien des Wettbewerbs werfen.

Traditionell ist der Deutsche Multimediapreis offen für alle Themen und medialen Umsetzungsformen. Mit dem Sonderpreis des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema „BIG DADA“ setzt er aber auch inhaltlich Akzente. „Die Herausforderungen einer durch Daten und Algorithmen dominierten Netzkultur dringen nur langsam in unser Bewusstsein“, so Thomas Hartmann, Projektleiter am Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF). „Der damit verbundene Diskurs um digitale Selbstbestimmung ist aber sehr wichtig. Mit dem Sonderthema wollen wir ihn aktiv aufgreifen, blicken aber auch mit einem Augenzwinkern auf die Aufregung, die dabei manchmal zum Vorschein kommt. BIG DADA eben!“

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