70% der Bundesbürger leben nicht in Großstädten, sondern im sogenannten ländlichen Raum, der unter demografischen Aspekten in einigen Landesteilen vor massiven Problemen steht. Die Soziokultur widmet sich der Frage, WIE mit den Mitteln der Kultur- und Gemeinwesenarbeit darauf zu regieren ist.

Es geht dabei um die Auslotung von Haltefaktoren im doppelten Sinn. Was kann im Sinne eines Haltens in der Region getan werden und was im Sinne eines Erhaltens von Lebensqualität und demokratischer Gemeinwesenstrukturen? Grundlage der Tagung ist ein vom Landesverband beauftragtes Gutachten, dass sich solchen Haltefaktoren mittels qualitativer Wirkungsforschung gewidmet hat. Daraus entstandene Handlungsempfehlungen sollen diskutiert und auf Praxistauglichkeit geprüft werden. Weitere Themenfelder sind u.a.: Jugend(sub)kulturen und Community Organizing. Es geht somit um eine zielgerichtete Kulturarbeit im ländlichen Raum und damit verbundener Wirkungsweisen, die das Gemeinwesen stärken, die Attraktivität des ländlichen Raums erhöhen und mittels gesellschaftlicher Teilhabe zur Gestaltung des eigenen Lebensumfeldes befähigen.

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