Der Kulturbetrieb reagiert gern verschnupft, wenn die Sprache auf Qualitätsmanagement kommt. Schließlich ist man von der Qualität der eigenen Arbeit überzeugt und braucht dafür kein aufgezwungenes Regelwerk. Das neue Magazin von Kulturmanagement Network widmet sich trotzdem dem ungeliebten Thema.

Aber trifft das wirklich zu? Sorgen Sie – abseits des eigentlichen „Produkts“ – für Qualität auf allen Ebenen Ihrer Kultureinrichtung? Wie steht es um Prozesse und Abläufe, die interne und externe Kommunikation oder die Besucherzahlen und deren Zufriedenheit? Alles reibungslos? Wie sieht es bei der Verlässlichkeit Ihrer eigenen „Standards“ aus? Haben Sie das, was in Ihrer Einrichtung „Qualität“ ausmachen soll, festgeschrieben? Oder unterliegt es eher der Willkür Einzelner und mit jedem Wechsel an der Spitze beginnt man von vorn?

Der Anspruch an Qualität endet nicht bei der Vernissage oder der Premiere. Es ist ein Thema, das das tagtägliche Arbeiten begleitet. Und dabei geht es nicht darum, den Standards anderer gerecht zu werden. Es geht darum, sich Gedanken dazu zu machen, was man leisten möchte und wie man das tut.

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