Die Eberhard-Schulz-Stiftung für soziale Menschenrechte und Partizipation wird im Jahr 2016 wieder Einzelpersonen, Vereine, Projekte, Organisationen oder Unternehmen mit dem „Sozialen Menschenrechtspreis“ auszeichnen, die sich um soziale Menschenrechte wie Bildung und kulturelle Teilhabe verdient gemacht haben.

Mit dem Preis will die im Jahr 2011 gegründete Stiftung helfen, die von der UNO festgeschriebenen sozialen Rechte wie soziale Sicherheit und Wohnung, Arbeit, Gleichberechtigung, Bildung und Freiheit weltweit als individuell einklagbare Rechte zu verankern.

Kriterien für die Auszeichnung sind nachweisbare Aktivitäten im Sinne des Stiftungsziels wie die Unterstützung von Entwicklung eines Bewusstseins für die sozialen Menschenrechte. Unter sozialen Menschenrechten versteht die Stiftung das Recht auf Selbstbestimmung, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie entsprechend der Allgemeinen Menschenrechtserklärung vom 10. Dezember 1948 das Recht auf

  • soziale Sicherheit,
  • Arbeit, gleichen Lohn, Koalitionsfreiheit,
  • Erholung und Freizeit,
  • soziale Betreuung, d. h. ein angemessener Lebensstandard bezüglich Bekleidung, Wohnung, ärztlicher Versorgung etc.,
  • Bildung und kulturelle Teilhabe und Freiheit des Kulturlebens.

Jede Einzelperson, jeder Verein, jedes Projekt, jede Organisation und jedes Unternehmen, das sich mit seinen Zielen und seiner Tätigkeit in diesen Bereichen engagiert, ist zur Teilnahme eingeladen. Interessierte können sich selbst bewerben oder begründete Vorschläge für Preisträger*innen einreichen. Von der Preisausschreibung ausgeschlossen sind staatliche und halbstaatliche Stellen.

Die/der Preisträger*in wird unter Ausschluss des Rechtsweges von einer unabhängigen Jury ermittelt. Die Verleihung des Preises mit einer Urkunde erfolgt in einer öffentlichen Veranstaltung in Berlin. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und berechtigt die/den Gewinner*in zudem, mit dem Logo des Stiftungspreises zwei Jahre in der Geschäftspost zu werben.

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