Insbesondere seit den Anstrengungen des freiwilligen Engagements in der Zuwanderungs- und Integrationsdebatte manifestiert sich gesellschaftspolitischer Gestaltungswille, wodurch die Politik für freiwilliges Engagement in der zu Ende gehenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestags an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen hat. Die Förderung des freiwilligen Engagements ist zu einer maßgeblichen Förderkomponente in den wichtigsten politischen Vorhaben des Bundesfamilienministeriums geworden.

Nun gilt es Engagement als zivilgesellschaftliche Komponente der Umsetzung von politischen Zielen auch für die kommende Legislaturperiode auf die politische Agenda zu setzen. Neben der Bereitstellung von Bundesmitteln ist die Fortführung der struktursichernden Förderung aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds ein wesentliches Thema – und das nicht nur für den Engagementbereich.

Weil sie demokratisch und partizipativ sind, bilden kulturelle Freiwilligendienste in der Kulturellen Bildung ein wichtiges Bindeglied zwischen Haupt- und Ehrenamtlichkeit. Damit ist das freiwillige und ehrenamtliche Engagement konstitutiv und strukturprägend in der Kulturellen Bildung. Deshalb werden die BKJ und ihre Mitglieder sich als zivilgesellschaftliche Akteure auch künftig dafür einsetzen, das freiwillige Engagement im Kulturbereich qualitativ weiterzuentwickeln und quantitativ auszubauen.

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung fordert daher von der Bundespolitik die Verbesserung der Rahmenbedingungen und die Stärkung der Wertschätzung für freiwilliges bürgerschaftliches Engagement.

Alle Forderungen der BKJ

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