Im Netz und den Sozialen Medien, im Beruf, in der Freizeit, auf der Straße oder im Verein – tagtäglich sind wir gefordert, uns Urteile über den Wahrheitsgehalt von Informationen zu bilden. Wir müssen einschätzen können durch wen und durch was wir selbst, unsere Kinder, unsere Schülerinnen und Schüler oder die Jugendlichen mit denen wir arbeiten beeinflusst werden und wir müssen Strategien finden und vermitteln können, um zu begründeten Urteilen zu kommen.

Angesichts der Fülle widersprüchlicher Nachrichten und einer nie dagewesenen Verbreitungsgeschwindigkeit von Informationen, angesichts bewusst komponierter Fehlinformationen, unbelegter Behauptungen, Falschmeldungen und deren Verbreitung über reichweitenstarke Blogs und Internetforen ist dies ungleich schwerer geworden. Auch ist es nicht einfach hinter die Fassade von als Freunde der Demokratie getarnten antidemokratischen Organisationen zu blicken oder Verschwörungstheorien als solche zu erkennen, noch schwerer mit Narrativen umzugehen, die nicht gänzlich falsch sind, aber auf Halbwahrheiten beruhen.

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