Nach zehnmonatigem Umbau wurde das ella Kulturhaus in Langenhorn Mitte September 2017 im Beisein von Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, wiedereröffnet. Die Erweiterung und barrierefreie Umgestaltung des ella Kulturhauses ist ein Schlüsselprojekt des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) im ehemaligen Fördergebiet Essener Straße im Bezirk Hamburg-Nord.

In den vergangenen Monaten wurde ein zusätzlicher Multifunktionsraum geschaffen, der auch als Café genutzt werden kann, das Foyer neu gestaltet, ein kleiner Backstage-Bereich geschaffen und die Barrierefreiheit durch eine Rampe im Eingangsbereich des Hauses und den Umbau der Toilettenanlage hergestellt. Die Mittel für den Umbau in Höhe von insgesamt 750.000 Euro wurden bereitgestellt von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen aus RISE-Mitteln (460.000 Euro), vom Bezirksamt Hamburg-Nord (170.000 Euro), der SAGA Unternehmensgruppe (70.000 Euro) und der Behörde für Kultur und Medien (50.000 Euro). Die SAGA stellt das Gebäude darüber hinaus für 20 Jahre mietfrei zur Verfügung.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Stadtteilkultureinrichtungen gehören genauso zur Kulturstadt Hamburg wie Elbphilharmonie, Oper oder Kunsthalle. Sie tragen maßgeblich zur Lebensqualität in den Stadtteilen bei und definieren durch Kultur den Kern unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Dazu braucht es Orte und Akteure, die Bezüge zu den Lebenswelten der Menschen in den Stadtteilen haben und die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt in diesen Diskurs einbinden können. Das ella Kulturhaus ist für Langenhorn so ein Ort. Ich freue mich, dass wir mit dem Umbau gemeinsam die hervorragende Arbeit seines Teams unterstützen konnten.“ 

Das ella Kulturhaus Langenhorn wird vom Verein Mook wat e.V. betrieben. Das vorrangige Interesse des Kulturhauses ist es, gemeinsam mit den Bewohnern und Partnern für einen attraktiven Stadtteil zusammenzuarbeiten. Das ella Kulturhaus Langenhorn ist dabei Anlauf- und Vernetzungsstelle, sein Team engagiert sich nachhaltig in der Stadtteilentwicklung. Generationsübergreifende und interkulturelle Angebote sind ein besonderes Anliegen.

Als Veranstaltungszentrum stellt das ella gemeinsam mit den Menschen vor Ort ein attraktives Programm zusammen und bereichert das kulturelle Leben im Norden Hamburgs. Vielfältige Kulturangebote und gute Unterhaltung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gehören dazu.

Seit 2005 werden jährlich über 60 Veranstaltungen der unterschiedlichsten Sparten im ella durchgeführt. Das mobile Veranstaltungsformat „Das Rollende Sofa“ präsentiert Lesungen, Comedy, Varieté und Live-Musik an ungewöhnlichen Orten. Neben Veranstaltungen mit bekannten Künstlern ist gibt es Raum für Nachwuchskünstler und Gruppen, die sich ausprobieren möchten. Die Initiierung und Verstetigung von Beteiligungsprojekten wie „Der Bücherkoffer“ oder das „Buffet der Kulturen“ bilden einen weiteren Schwerpunkt der Tätigkeit. Als verlässlicher Partner der Stadtteilentwicklung werden gemeinsam Projekte mit Schulen, Integrations- und Bildungseinrichtungen realisiert.

Mehr zum ella

Mehr auf www.ella.mookwat.de

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