Zu ihrem 19. Stiftermahl begrüßte die Hamburgische Kulturstiftung Ende September 2017 rund 270 Gäste im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses. Durch die Spenden der Gäste sowie eine Versteigerung von „Kulturerlebnissen, die man nicht kaufen kann“ kamen insgesamt 235.000 Euro zusammen. Das Stiftermahl ist eine der wichtigsten Benefizveranstaltungen der Stiftung, die Projekte junger Künstler aller Sparten sowie Kinder- und Jugendkultur in Hamburg fördert.

Kultursenator Dr. Carsten Brosda sagte: „Das gesellschaftliche Gespräch, die Verständigung über das Verbindende brauchen wir vielleicht mehr denn je. Kunst und Kultur können Antworten geben auf die aktuell drängenden Fragen nach dem Sinn unseres Zusammenlebens, nach den orientierenden Strukturen und nach den Werten, die wir teilen. Kulturelles und künstlerisches Handeln braucht gerade jetzt unseren Schutz vor allzu leichtfertigen Instrumentalisierungen als ‚vermeintlicher Kitt unserer Gesellschaft‘. Die Hamburgische Kulturstiftung leistet einen wichtigen Beitrag, damit Kunst und Kultur in vollständiger und zweckbefreiter Freiheit die gesellschaftliche Wirkung entfalten kann, die wir brauchen.“

Anlässlich des Stiftermahls spendeten die Gäste 116.000 Euro. Bei der Versteigerung von „Kulturerlebnissen, die man nicht kaufen kann“ im Rahmen des Stiftermahls kamen 119.000 Euro zusammen. Zum Abschluss der Auktion, die Sotheby’s-Auktionatorin Dr. Katharina zu Sayn-Wittgenstein gemeinsam mit »Alfons« leitete, lud der französische Kabarettist die Gäste spontan zu einem Benefizabend zugunsten der Hamburgischen Kulturstiftung im St. Pauli Theater ein, der nun terminiert wird. Unter den Losen waren ein Fotoshooting mit dem Hamburger Fotografen Peter Hönnemann, ein Hausmusikabend mit dem Ensemble Sjaella, ein Dinner auf der Bühne des St. Pauli Theaters und ein Workshop der Trendsportart Parkour im Oberhafen.

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