In den vergangenen fünf Jahren hat POP TO GO Hamburg über 70 Angebote für über 2000 Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren realisiert. Hierfür hat sich ein dickes Bündnis aus über 30 Partnern in Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf von Altona bis Bergedorf gebildet, das Workshops zu allen Facetten der Popkultur realisierte – von Bandworkshop, über Musikvideodreh, Festivalorganisation, Ton- und Lichttechnik bis hin zu Tanz und Parkour.

Die Ergebnisse aus den Workshops in 2017 werden am Sonntag, 29. Oktober 2017 um 18 Uhr in der FABRIK präsentiert. Zum Beispiel:

  • „Differences“ hat sich 2017 mit dem Thema „Bildschirm“ und den Fragen: Was sehe ich auf einem Bildschirm? Ist er zum Suchtobjekt geworden? Was macht es mit mir? auseinandergesetzt und wird die Antworten darauf in der Fabrik tänzerisch umsetzen.
  • Daughterville: Mit eigenen Augen sehen und mitplanen wie ein Festival entsteht – vom Booking bis zur Geländegestaltung. Damit beschäftigt sich gut ein Jahr das „Daughterville“ Team, bei dem Jugendliche mit Unterstützung von erfahrenen Dozent*innen ihr eigenes Festival auf die Beine stellen. In der Fabrik erzählen sie von ihren Erfahrungen und präsentieren den diesjährigen Festivalfilm.
  • „Salon International“ hat Emre Akca mit Schlagzeugstöckern Rhythmen auf Turnkästen entworfen und Rica Blunck hat den Rhythmen dann noch eine Choreografie hinzugefügt.
  • LOLA Band Camps: Ein- bis zweimal im Jahr finden die LOLA Bandcamps statt und bringen zuverlässig Jugendliche mit eigenen Songs auf die Bühne.
  • Music is my Country: Mach die Welt wie sie dir gefällt! Jugendliche aus aller Welt zeigen in einem Musikexperiment, wie die Welt für sie klingt. Music is my Country entdeckt die Musik als gemeinsame Sprache in Tanz, Gesang, Band, Percussion und Violine.

Als krönenden Abschluss konnte die diesjährige „Krach und Getöse“ Gewinnerin Emily Mae- Lewis gewonnen werden. Die Achtzehnjährige gibt einen eigenwilligen Einblick in die Absurditäten des Lebens. Der Eintritt ist frei und alle Interessierten sind herzlich willkommen.

 

Tagged with →  

STADTKULTUR HAMBURG