Die neueste Ausgabe der Kulturpolitischen Mitteilungen widmet sich der Entwicklung der kulturellen Infrastruktur in Deutschland als Heftschwerpunkt. Weitere Themen sind die Regionale Kulturpolitik in NRW, die Reformationsfeierlichkeiten zum Ende der Lutherdekade, die baubezogene Kunst der DDR, das Spannungsverhältnis von Deutschsein und Superdiversität im Migrationsdiskurs und die Kulturpolitikforschung.

Die Kulturpolitik lebt von den Erzählungen des Wachstums und des Verlusts gleichermaßen. Einerseits werden Vielfalt und Reichtum der kulturellen Angebote in Deutschland als Alleinstellungsmerkmale immer wieder hervorgehoben, andererseits scheint der kulturpolitische Diskurs angewiesen zu sein auf das Narrativ des Mangels, der Schrumpfung und der Auszehrung. Wer diese Paradoxie auflösen und Genaueres wissen, gar Entwicklungen und Trends nachvollziehen will, braucht Fakten. Diese sind jedoch schwer zu bekommen. Zu lückenhaft ist das Zahlenmaterial und zu viele neue Angebote bleiben dabei unberücksichtigt. Mit dem Landeskulturbericht Nordrhein-Westfalen liegt zumindest für das bevölkerungsreichste Bundesland erstmals belastbares Zahlenmaterial für die nordrhein-westfälische Kulturlandschaft vor. Das Ergebnis: Der Kulturbereich wächst immer noch, aber die Situation ist differenziert zu betrachten.

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