Die Jurymitglieder des Deutschen Multimediapreises hatten die Qual der Wahl: In einer spannenden und kontroversen Sitzung wählten sie aus über 200 Einreichungen des diesjährigen Wettbewerbs 24 Produktionen aus, die nun für den Deutschen Multimediapreises nominiert sind. Darunter befinden sich Games, Blogs und Computer-Animationen, aber auch Robotik-Projekte oder interaktive Performances.

Alle Nominierten sind nun eingeladen, ihre Produktionen am 11. und 12. November beim Medienfestival in den Technischen Sammlungen Dresden einem interessierten Publikum und begeisterten Multimedia-Fans vorzustellen. „Das Medienfestival bietet ein Forum für junge kreative Köpfe, die sich hier mit anderen austauschen, vernetzen und ihre Ideen weiter entwickeln können“, so Kirsten Mascher, Projektleiterin des Wettbewerbs vom Medienkulturzentrum Dresden. „Indem wir ihre Arbeiten einer breiten Öffentlichkeit präsentieren, würdigen wir die schöpferische Kraft der Wettbewerbsteilnehmer*innen. Zugleich fördern wir mit der Auszeichnung ihre zukunftsweisenden Ideen.“ Die Verleihung des Deutschen Multimediapreises findet am Samstag den 11. November statt. Welche Auszeichnung an welche Produktion geht, bleibt aber bis zum Schluss streng geheim.

„Big Dada“ lautet der thematische Schwerpunkt des diesjährigen Wettbewerbs und Medienfestivals. „Damit widmen wir uns dem wichtigen Thema der massenhaften Erfassung und Verarbeitung persönlicher Daten, die wir alle durch unsere alltägliche Nutzung moderner Kommunikationsmedien hinterlassen“, erläutert Thomas Hartmann, Projektleiter vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum. „Wir wollen unsere Gäste vor Allem für die Chancen, aber eben auch für die Risiken der zunehmenden Digitalisierung sensibilisieren. Die begriffliche Anspielung auf die Kunstform des Dadaismus ist dabei bewusst gewählt und darf als Aufruf verstanden werden, den digitalen Wandel kritisch und konstruktiv, vor allem aber spielerisch mitzugestalten.“

Der Deutsche Multimediapreis mb21 wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Landeshauptstadt Dresden sowie weiteren Partnern gefördert. Veranstalter des Wettbewerbs sind das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) sowie das Medienkulturzentrum Dresden.

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