Bis zum 28. Februar 2018 können orts- und regionalgeschichtlich arbeitende Museen, die gemeinsam mit Partnern vor Ort aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreifen, Mittel aus dem Fonds beantragen. Gefördert werden kulturelle Vorhaben, die Geschichten und Sichtweisen von Einwohner*innen ins Museum bringen, die dort bisher kaum vorkommen.

Um auch in Zukunft den komplexer werdenden Alltag und das Lebensgefühl unserer Städte und Kommunen abbilden zu können, wird es für orts- und regionalgeschichtlich arbeitende Museen immer bedeutender, Netzwerke zu knüpfen und ihre eigene Sammlungs- und Ausstellungspraxis neu zu reflektieren. Mit dem Fonds Stadtgefährten unterstützt die Kulturstiftung des Bundes gemeinsame kulturelle Vorhaben von Stadt- und Regionalmuseen mit Repräsentant/innen der lokalen Gesellschaft, deren Geschichte und Sichtweisen im Museum zukünftig stärker berücksichtigt werden sollen. Der Fonds vergibt dafür pro Projekt Fördermittel in Höhe von bis zu 150.000 Euro, die besonders auch zur Finanzierung einer personellen Verstärkung des Museumsteams dienen. Antragsberechtigt sind Museen mit orts- oder regionalgeschichtlichem Schwerpunkt in Städten und Kommunen mit bis zu 250.000 Einwohnern. Die Förderung wird für maximal zwei Jahre gewährt.

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