Die Stadt von morgen, sie ist „superdivers“. Ethnische Zugehörigkeit, Kultur, Religion genauso wie Lebensstile und Familienmodelle – die Vielfalt wächst in allen Dimensionen, die homogenen Mehrheiten schwinden. Auch das ist demografischer Wandel.

Wie können Städte und Gemeinden die Herausforderungen und Chancen der Superdiversität gestalten? Wie wird die Stadt zur Heimat aller? Und was ist Heimat im 21. Jahrhundert? Darüber möchte die Körber Stiftung  am 15. und 16. November 2017 im KörberForum (Kehrwieder 12) ins Gespräch kommen.

Zum Auftakt diskutiert der Soziologe und Philosoph Heinz Bude, was wir tun können, damit die Gesellschaft der Zukunft nicht nur ein Nebeneinander ist, sondern ein Miteinander gelingt.

Am 16. November werden erstmals die Ergebnisse einer Untersuchung zur Superdiversität veröffentlicht, die das infas-Institut für angewandte Sozialwissenschaft im Auftrag der Körber-Stiftung durchgeführt hat. Der „Superdiversitäts-Index“ zeigt, wie vielfältig Hamburgs Stadtteile sind, wenn nicht nur die Zahl der Migranten erfasst wird, sondern der Begriff Diversität um Faktoren wie Religion, politische Orientierung, Alter und Kaufkraft erweitert wird.

Über Hamburgs Vielfalt spricht zudem Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration. Die Journalistin, Feministin und Online-AktivistinKübra Gümüşay führt aus, was Heimat in Zeiten von Wandel, Umbrüchen und Migration bedeutet. Und wie deutsche Städte das Potenzial von Vielfalt nutzen können, zeigen internationale Good-Practice-Beispiele aus Schweden und Kanada.

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Oder: www.koerber-stiftung.de

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